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  • Der Gnom in mir

    Im TV läuft jetzt „Alles was zählt“. Ich fragte meine Mitbewohnerinnen gerade ganz nett was denn im Fernsehen läuft, doch sie regten sich total auf und warfen mit dem Teller nach mir. Anneke wurde erst rot, dann grün und sie schrumpfte zu einem kleinen Gnom zusammen. Daihann fing plötzlich an zu schreien und lief wie wahnsinnig in ihr Zimmer. Ich saß wie festgenagelt im Sofa und konnte mich nicht mehr bewegen. Anneke, oder das was aus ihr wurde, kam mit einem leisen kichern auf mich zu. Die Panik war mir sichtlich anzusehen. Plötzlich sprang mir Anneke, oder das was aus ihr wurde, an den Arm und biss zu. Ich war infiziert, das wusste ich sofort, denn ich spürte wie sich der Virus in meinem Körper verteile. Meine Knochen fingen an zu brennen und ich konnte spüren wie sie schrumpften. Ein Verlangen nach Blut stieg in mir auf und ließ mich fast wahninnig werden. Ich wollte nur noch Blut, Blut. Anneke und ich gingen den Flur entlang und rochen das schwäbische Blut. Wie es der Zufall wollte ging plötzlich rechts von mir Benjamins Zimmer auf und mein Mitbewohner stand vor mir und sagte „waaaaas?“ Er wollte gerade die Tür schließen, als wir in sein Zimmer hüpften. Benjamin lief hinter sein Bett und rief nach unserem Superhamster „Fooorrrrreeest“. Erst passierte nichts, Anneke und ich kommunizierten über unsere telepatischen Fähigkeiten miteinander. Sie wollte von rechts angreifen und ich von links. Der Schwabe stand hinter seinem Bett und versuchte sich mit dem Nachtisch zu verteidigen, als plötzlich die Wand aufsprängte und ein kleiner Hamster mit einem grünen Cap in dem Loch stand. Für einen Augenblick schien die Zeit stehen zu bleiben. Alle beobachteten sich. Anneke war dir Erste die sich regte. Sie wollte auf den Hamster springen, aber dieser reagierte mit seiner übernatürlichen Schnelligkeit. Er erzeugte ein kleines Energiefeld um sich herum und wehrte so die Attacke von der, in Raserei geratenen, Anneke ab. Der Hamster war jedoch durch die Attacke stark geschwächt und ich witterte mein Chance. Ich schmiss mich auf den Hamster und nahm ihn in den Schwitzkasten. Er versuchte sich zu wehren, doch er war durch meine enormen Kräfte, nicht in der Lage sich zu befreien. Benjamin versuchte sich während der Verwirrung aus dem Staub zu machen, aber der kleine Gnom Anneke stellte sich ihm in den Weg. Jetzt standen sie sich Auge in Auge gegenüber. Die Spannung war nicht auszuhalten als plötzlich das Dach aufgerissen wurde und „SUPER DD“ in einem knall gelben Cap über uns stand. Sie zog eine Pistole mit Spritzen und zielte auf uns. Ich, oder das was von mir Besitz ergriffen hatte, wusste sofort dass es mit einem Treffer dieser Waffe aus war. „SUPER DD“ schoss und die Spritze verfehlte ihr Ziel nur knapp. Das Wesen in mir versuchte wieder Verbindung mit Anneke aufzunehmen. Doch es gelang ihm nicht. Anneke wehrte sich gegen das Wesen in ihr und es gelang ihr zum Teil die Gewalt über ihren Körper wieder zu erlangen. Die Frau in ihrem knall gelben Cap, die gern „SUPER DD“ genannt wurde, legte die Waffe an, traf Anneke die sofort zu Boden ging. Kurz darauf trat mir der Hamster gegen das Schienbein und ein schmerz durchfuhr mich. Ich ließ von ihm ab und wurde von dem Pfeil, aus SUPER DD's Waffe getroffen. Die Beine unter meinem kleinen Körper sackten sofort zusammen.... Als ich wieder aufwachte lag ich auf dem Sofa und alles schien normal zu sein. Anneke und Daihann saßen am Tisch und aßen immer noch gemütlich ihr Abendbrot. Ich musste wohl geträumt haben, war mir aber absolut nicht sicher. Alles schien so real gewesen zu sein. Ich sprang auf und ging direkt in Daihanns Zimmer, ich wollte sehn ob der Hamster noch da war. Er war da, doch irgendwie sah er verändert aus, auch der Raum wirkte anders. Anders trifft es ganz gut. Es schien alles an seinem richtigen Ort zu sein, doch sah es so aus als ob die Farben anders wären. Irgendwas war anders und ich musste heraus finden was es war.....

    Fortsetzung folgt

  • Guter Witz

    Die Indianer in einem abgelegenen Reservat gehen zu ihrem neuen Häuptling und fragen, wie kalt der nächste Winter wird. Da er die geheimen Künste seiner Vorfahren nie gelernt hat, befiehlt er seinen Brüdern, Feuerholz zu sammeln, ruft aber auch den Wetterdienst an und fragt: „Wie kalt wird der Winter?“ „Sehr kalt“, lautet die Antwort. Der Häuptling kehrt zurück zu seinen Stammesbrüdern und trägt ihnen auf, mehr Feuerholz zu sammeln. Eine Woche später ruft er wieder an: „Sind Sie sicher, dass der Winter sehr kalt wird?“ „Vollkommen sicher.“ Der Häuptling befiehlt seinen Stammesbrüdern, noch mehr Feuerholz zu sammeln. Eine Woche später ruft er noch einmal an. „Sind Sie immer noch sicher?“ „Ja, es wird der kälteste Winter seit Menschengedenken.“ „Woher wissen Sie das so genau?“ „Weil die Indianer wie verrückt Feuerholz sammeln!“

  • Gute Idee!!!!

    Lest es euch mal durch wenn ihr Zeit habt ;-) Gute Sache!!!
    Warum nicht mal das System ändern...

    http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=3&Itemid=38&lang=de

  • zehnfingertippen

    Hallo mein Name ist Jens und ich übe gerade mit zehn Fingern zu schreiben. Ich kann es schon ein bisschen aber immer klappt es nicht. Ich muss mich noch sehr stark konzentrieren. Ich habe aber Hoffnung, dass ich mit der Zehnfingertechnik deutlich schneller tippen kann in der Zukunft. Ich hatte während der Zeit auf dem Hessenkolleg schon einen Kurs im Zehnfingerschreiben, daher hoffe ich dass ich das recht schnell lerne. Das Sofa in der Küche ist der richtige Ort um ein bisschen zu tippen hier ist warm und meine nette Mitbewohnerin reicht mit einen Tee.
    Hallo mein Name ist Daihann. Ich bin die Mitbewohnerin von dem Herrn Jens Führer, der versucht in der Küche die Zehnfingertechnik zu lernen. Er ist noch etwas langsam, aber bekanntlich macht ja Übung den Meister und ich schätze den Jens so ein, dass er das recht schnell lernen wird. Ich sitze gerade wie er kurz zuvor in der Küche und während ich schreibe und mein Können des Zehnfingersystems zur Schau stelle, schaue ich ihm zu, wie er die Spülmaschine voller Elan ausräumt und endlich mal was Produktives tut. Gerade wischt er einen Messbecher noch mal ordentlich ab und stellt ihn in den Schrank, nun sind die Teller dran. Gleich ist er auch damit fertig und möchte sicher sofort wieder an seinen Laptop, Hunger hat er auch schon, sagte er gerade. Nun hat ihn doch recht schnell der Hunger gepackt und er holte sich eben eine Pizza aus dem Kühlschrank. Mal sehen, mit was er die nun pimpen wird...
    Auf meine Frage hin, wie er sie pimpen möchte kam die Antwort: „ich weiß es noch nicht, ich habe nicht so eine große Auswahl..“, aber wird es wie immer machen, mit Zwiebeln, Käse etc. und vor allem den Oregano darf man ja nicht vergessen. Darauf wurde ich eben noch mal sehr deutlich von Jens hingewiesen. Eben, nach dem dritten Mal fragen, habe ich ihm endlich geantwortet, wann es denn heute Abend hier anfängt mit dem Vortrinken... Um 8!
    Nun ist der Jens so weit, er räumt die Spülmaschine nun auch schon wieder ein – fleißig! Ja auch das kann er mal sein, wenn er will...
    Jetzt beschwert er sich ein wenig und hämmert mit dem Eierbecher gegen den Mülleimer, denn da ist noch etwas Ei drin. Ohje, jetzt geht es los... Er pfeift eine Melodie, doch kann ich diese leider nicht erkennen... Und nun – sang er eine Zeile „Die alten Rittersleut...“ Kurz bevor er damit begonnen hat, musste ich daran denken, dass er ja heute früh schon gesungen hat und das mal wieder in einer unüberhörbaren Lautstärke.
    Jetzt möchte er, dass ich über unsere neue rote Spülbürste philosophiere... doch gerade, als ich damit anfangen möchte, holt er wieder eine Olive aus dem Glas und man hört nur ein bekanntes „hmmm“... Nunja, davon lass ich mich nicht abhalten und beginne nun einen kleinen aber feinen Absatz über unsere Spülbürsten zu schreiben.
    Wir haben ja eine „alte“ blaue Spülbürste... Er meint sie wäre vielleicht zu maskulin, weil sie ja blau ist und wir hätten uns deswegen extra eine rote feminine ausgesucht. Das denke ich aber nicht.. Die blaue habe ich ja auch mitgebracht. Spielt denn die Farbe einer Spülbürste wirklich eine so große Rolle? Ich glaube nicht... Ich denke noch mal kurz darüber nach und währenddessen schaue ich Jens noch ein wenig beim Pimpen seiner Pizza zu. Jetzt gerade holt er die Zwiebeln aus dem Flur. Er kommt wieder in die Küche mit den Worten „Zwiebeln, Zwiebeln... denn ich habe voll die spezial Zwiebelschneidetechnik“. Man teilt die Zwiebel erstmal, dann schneidet man nur vorne den Teil ab, nicht den faserigen, d.h. man lässt das hintere Teil noch dran. Also längs durchschneiden und hinten noch ein Stück zusammen lassen, dass sie nicht so schnell auseinanderfällt. Man bekommt damit einfach die idealen Würfel hin. Es ist wirklich eine tolle wunderbare Sache. Sollte er sich diese Schneidetechnik patentieren lassen? Nun ist er darüber sehr verwundert, wie schnell die Pizza doch auftaut, wenn sie draußen liegt. Die Pizza bei Unter- und Oberhitze zu backen, sei auch besser. Seine letzte Scheibe Käse holt er mit einen lachenden und einem weinenden Auge aus dem Kühlschrank.. er weiß, dass er sie gleich voller Genuss auf seiner Pizza verspeisen kann, aber andererseits ist es halt die letzte Scheibe... Ein Zwiespalt der Gefühle...

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